Handelsabkommen mit drei afrikanischen Regionen

Bei Handelsabkommen der EU mit afrikanischen Staaten und Regionen muss das Ziel der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Gerade weil die Partner so ungleiche ökonomische und soziale Voraussetzungen besitzen, ist das ein wichtiger Bestandteil einer fairen Außenhandelsstrategie. Dieser Anspruch macht es erforderlich, die Umsetzung der Abkommen und ihre Auswirkungen im Zeitverlauf zu überwachen, um auf eventuelle Fehlentwicklungen rasch reagieren zu können. Dabei ist es unverzichtbar, die betroffenen afrikanischen Zivilgesellschaften einzubeziehen und ihren Stimmen ein angemessenes Gewicht zu geben. Nur so kann langfristig sichergestellt werden, dass Handelspolitik im Dialog mit Menschen zu einer nachhaltigen Verbesserung des Lebensstandards führt. Gerade in Zeiten, in denen sich mehr und mehr Menschen aufgrund von fehlenden Perspektiven in ihren Heimatländern auf den Weg in eine ungewisse Zukunft machen, muss die Handelspolitik Fairness zur Prämisse machen.

Schwerpunkte meiner Arbeit im Ausschuss Internationalen Handel (INTA)

TTIP
CETA
Assoziierungsabkommen mit der Ukraine
Handelsabkommen mit drei afrikanischen Regionen

 

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