In Deutschland wird von Populisten das Gespenst einer Transferunion an die Wand gemalt. Um den Euro zu erhalten, bestünde die Gefahr, dass der deutsche Steuerzahler für die Misswirtschaft anderer Staaten aufkommen müsse. Die Realität ist eine andere. Verursacht durch den Banken- und Finanzmarktcrash und einer verfehlten Anti-Krisenpolitik der Europäischen Union befinden sich viele Staaten weiter in einer wirtschaftlichen Krise. Statt auf eine Stärkung der Wachstumskräfte zu setzen, forciert die EU-Troika unter konservativer Führug einer Sparpolitik, die die Krise in vielen Staaten verlängert und die soziale Spaltung in Europa vertieft. Die SPD setzt dagegen auf qualitatives Wachstum durch Investitionen in Bildung, erneuerbare Energien und Infrastruktur. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit, muss dabei oberste Priorität haben.
Auf der Dialogveranstaltung “Politik für nachhaltiges Wachstum statt sozialer Spaltung”, die der SPD-Ortsverein Peterswerder/Steintor mit Unterstützung der SPD-Landesorganisation Bremen organisiert, sollen die Eckpunkte dieser neuen Politik für Europa diskutiert werden.
Impulsreferate:
Udo Bullmann, Vorsitzender der Gruppe der deutschen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Europäischen Parlament
Prof. Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler
Mittwoch, 21. Mai 2014, 19:30 Uhr
Bürgerhaus Weserterassen
Osterdeich 70b, 28205 Bremen






